Weizenkorn entstand Ende der 1970er-Jahre als Antwort auf gesellschaftliche Umbrüche, die viele Menschen an den Rand drängten. Junge Erwachsene aus der Alban-Arbeit der Basler Landeskirche wollten Nächstenliebe nicht nur diskutieren, sondern leben.
Besonders Menschen mit psychischen Belastungen und Suchterkrankungen fehlten oft Arbeit, Tagesstruktur und Perspektiven. Deshalb entstanden Orte, die Gemeinschaft, Wertschätzung und sinnvolle Arbeit ermöglichen. Mit dieser Vision stand Weizenkorn nicht allein. Zeitgleich entstanden weitere sozialdiakonische Werke. Bis heute verbindet die Überzeugung, dass jeder Mensch Würde, Fähigkeiten und echte Teilhabe verdient.